Lösungen · Krisenkommunikation
Krisenkommunikation mit Frühwarnsystem für eskalierende Narrative
auraPress arbeitet als Frühwarnsystem für die Krisenkommunikation: Media Intelligence erkennt eskalierende Narrative im Trend Radar an Stimmungswechseln (Sentiment Shifts) und neu aufkommenden Themen (Emerging Topics), bevor sie zur dominanten Schlagzeile werden. Im Ernstfall liefert der KI Ausblick in kurzer Zeit ein Briefing mit den erwartbaren Journalistenfragen.

Freitagnachmittag, 16:40 Uhr: Ein Fachportal veröffentlicht einen Bericht über fehlerhafte Chargen, um 17:15 Uhr fragt die erste Nachrichtenagentur an. Wer jetzt anfängt, Pressespiegel zu lesen, hat verloren. Krisenkommunikation entscheidet sich in den Stunden zwischen dem ersten Signal und der ersten Antwort, und genau dieses Fenster vergrößert auraPress an beiden Enden.
Vor der Krise läuft das Frühwarnsystem: Der Trend Radar beobachtet die Tonalität Ihrer Berichterstattung im Zeitverlauf und schlägt an, wenn sich ein Narrativ festsetzt oder ein Thema vom Fachmedium in die Publikumspresse springt. Tritt der Ernstfall ein, generiert der KI Ausblick das Briefing mit Sprachregelung und den Fragen, die absehbar kommen, allen voran die nach dem Zeitpunkt des Wissens.
Dieselbe Vorbereitungslogik gilt für geplante Termine: Die Konzernkommunikations-Lösung nutzt identische Fragenkataloge für Jahrespressekonferenz und CEO-Wechsel, und im politischen Raum arbeitet die Politik-Lösung mit derselben Narrativ-Erkennung gegen gegnerische Kampagnen. Den Sprung vom dokumentierenden Monitoring zum Frühwarnsystem beschreibt der Beitrag „Warum klassische Medienbeobachtung nur die halbe Arbeit ist“.
Anwendungsfälle
Vom Produktrückruf bis zum CEO-Abgang
Produktrückruf
Zwischen Rückrufentscheidung und erster Presseanfrage liegen oft nur Stunden. Der KI Ausblick liefert in dieser Zeit ein Briefing mit den Fragen, die absehbar kommen: Zeitpunkt des Wissens, Umfang, Entschädigung.
Reputationsereignis
Ob Leak, Vorwurf oder Shitstorm: Die Sentiment Shifts im Trend Radar zeigen, ob die Tonalität tatsächlich kippt. Sie reagieren, wenn es zählt, statt jeder Erwähnung hinterherzulaufen.
Regulatorische Ankündigung
Ein Bußgeld oder ein Verfahren trifft selten unvorbereitet, die Berichterstattung kündigt sich an. Sentiment Shifts zeigen, wann das Thema vom Fachmedium in die Publikumspresse springt.
CEO-Abgang
Ein überraschender Abgang produziert Spekulationen. Das Briefing liefert Sprachregelung, wahrscheinliche Fragen und zeigt, welche Medien die Geschichte treiben.
Beispielfragen
Die Fragen, die im Ernstfall kommen
Beispiel Produktrückruf: Verantwortung, Timing und Entschädigung stehen in fast jeder Krise oben. Der Fragenkatalog priorisiert nach der tatsächlichen Berichterstattungslage, nicht nach Schema.
- Hoch
Seit wann wusste der Vorstand von den fehlerhaften Chargen?
Verantwortung · Investigativ-Ressorts
- Hoch
Warum haben Sie den Rückruf erst nach den ersten Medienberichten gestartet?
Timing · dpa, Tagespresse
- Hoch
Welche Entschädigung erhalten betroffene Kunden?
Betroffene · Verbrauchermedien
- Mittel
Hat die zuständige Aufsichtsbehörde ein Verfahren eingeleitet?
Aufsicht · Fachpresse
Beispiel Produktrückruf · KI Ausblick mit Sprachregelung
Fiktive Beispielwerte
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Fachbeiträge zum Thema
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Das Media Intelligence Modul verbindet drei Bausteine: den täglichen Pressespiegel als strukturierte Grundlage, den Trend Radar als analytisches Frühwarnsystem und den KI Ausblick. Der Trend Radar erkennt Trending Topics, Sentiment Shifts und Emerging Topics, bevor sie zur dominanten Schlagzeile werden. Der KI Ausblick generiert strukturierte Hinweise auf kommende Journalistenfragen und Kommunikationsrisiken.
Medienmonitoring dokumentiert, was in der Presse erschienen ist. Media Intelligence wertet diese Daten strategisch aus: Welche Muster entstehen? Wo verschieben sich Tonalitäten? Welche Themen werden morgen relevant sein? Monitoring liefert Daten. Media Intelligence liefert Handlungsgrundlagen.
Der KI Ausblick erstellt aus der laufenden Berichterstattung in kurzer Zeit ein vollständiges Briefing mit den wahrscheinlichen Journalistenfragen. Voraussetzung ist, dass Ihre Quellen bereits angebunden sind, weshalb sich der Einsatz vor der Krise empfiehlt.
Der Trend Radar erkennt Sentiment Shifts und Emerging Topics, bevor sie zur dominanten Schlagzeile werden. So sehen Sie den Sprung eines Themas vom Fachmedium in die Publikumspresse kommen.
Ja, ein Frühwarnsystem entfaltet seinen Wert im Dauerbetrieb, nicht erst im Ernstfall. Der Trend Radar braucht die laufende Berichterstattung als Vergleichsbasis, um Abweichungen zu erkennen. Wer erst im Krisenfall startet, verliert die wertvollsten Stunden mit dem Setup.